Der Ski-Club Hockenheim feierte sein Jubiläum zum 50jährigen Bestehen des Vereins mit einem Festabend im voll besetzten Gemeindezentrum St. Christophorus.

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Schon lange vor der Saalöffnung drängten sich die Gäste vor dem Eingang zur „Festhalle“, die das Gemeindezentrum in Hockenheim auch genannt wird. Zur Begrüßung gab es einen Sektempfang sowie eine persönliche Begrüßung eines jeden Besuchers durch den Vorsitzenden des Vereins.

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Mit den Festreden begann pünktlich der „offizielle Teil“ des Abends. In seiner Rede begrüßte der 1. Vorsitzende des Vereins, Andreas Simon, herzlich die vielen Mitglieder sowie zahlreichen Ehrengäste des Vereins. Er skizzierte im Verlauf seiner kurzweiligen Rede die Geschichte des Vereins seit seiner Gründung am 01. Februar 1968 und gab Einblicke in das vergangene und aktuelle Vereinsgeschehen.

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Der Verein konnte sich permanent fort entwickeln und seine sportliche Bandbreite auch außerhalb des Wintersports steigern. Heute bietet der Verein neben dem klassischen Angebot des Skifahrens und Snowboarden auch eine Fülle von anderen, beliebten Freizeitaktivitäten. Diese reichen von Nordic Walking, Radfahren und Bergwandern über Fußball und Boule bis hin zu diversen Gymnastikeinheiten und Entspannungsübungen im clubeigenen Vereinsheim. Eine eigene DSV Skischule mit vielen Übungsleitern, die schon mehrfach ausgezeichnet wurde, ist das sportliche Aushängeschild des Vereins. Der Skiclub ist sowohl ein bedeutendes Mitglied im Skiverband Schwarzwald Nord, als auch eine feste Größe in der Vielfalt der örtlichen Vereine. Die Attraktivität des Vereins lässt sich in Zahlen belegen, denn der Skiclub ist in den vergangenen 50 Jahren seines Bestehens stetig gewachsen und kann derzeit 740 Mitglieder verzeichnen.

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Oberbürgermeister Dieter Gummer gratulierte in seiner Laudatio dem Ski-Club zu seinem Jubiläum und ging hierbei auf die Rolle eines funktionierenden Vereins im städtischen Leben ein. Die Menschen suchen nicht nur nach Wohnraum, Schulen und moderner Infrastruktur, sondern verstärkt auch nach einem intakten Vereinsleben mit zeitgemäßen Freizeitangeboten.

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Weiterer Redner des Abends war Herr Kurt Herschmann als Repräsentant des Badischen Sportbundes und Vertreter des eng befreundeten Skiclub Mannheims, mit dem in vergangenen Jahren unter anderem das Roland-Bock Gedächtnisrennen organisiert wurde.

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Der Präsident des Snowboardverbands Deutschland und Ehrenpräsident des Skiverband Schwarzwald-Nord, Herr Prof. Hanns Michael Hölz, entrichtete nicht nur Grußworte, sondern nahm auch die Ehrung der anwesenden Gründungsmitglieder vor. Professor Hölz verbindet eine langjährige Freundschaft zum Ski-Club Hockenheim, das in seiner Rede deutlich zum Ausdruck kam. Feierlich bat er die Mitglieder der „ersten Stunde“ auf die Bühne und überreichte die Auszeichnung des Skiverbandes Schwarzwald-Nord.

 

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Geehrt wurden Rolf Kientz, Roger Gramlich, Karl Kolb, Christian und Wolfgang Döring, Rudolf Bruder, Luitgard und Michael Hartmann, Sigrid Domes, Horst Becker, Dieter Schwenninger und Werner Walter-Eisinger.

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Eine besondere Ehre erhielt Winfried Kienzler vom SVS Nord für seine langjährige Tätigkeit in der Skischule.

 

Der Jubiläumsabend erhielt eine besonders festliche Note durch die musikalische Begleitung durch das Hohner Akkordeon Orchester Hockenheim unter der Leitung von Kerstin Reble-Obst. Die dargebotenen Musikstücke boten einen Querschnitt des Orchesters und kamen blendend beim Publikum an. Lieder wie „I say a little prayer“ von Burt Bacharach & Hall David und „Viva la vida“ von Coldplay ließen die Gäste mitswingen, während beim Walzerpotpourri sogar gesungen und geschunkelt wurde. Der „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ bildete das musikalische Finale, das die Gäste frenetisch beklatschten.

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In der anschließenden P A U S E bot der Verein bei einem Festbüfett und allerlei Getränken ausreichend Zeit, um untereinander ins Gespräch zu kommen, alte Zeiten aufleben zu lassen oder einfach „altbekannte“ Clubkameraden und -kameradinnen zu treffen. Köstliches Finger Food wurde gereicht – Garnelencanapes, Forellenhappen, Schnitzelbrötchen, Käse-Trauben-Spieße und vielerlei mehr für die Gäste. Diese fanden an Stehtischen im Rückraum des Saals und im Foyer ausreichend Platz. Dadurch wirkte alles sehr entspannt und die Gäste kamen locker ins Gespräch.

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Das nachfolgende Unterhaltungsprogramm wurde durch den über die Region hinaus bekannten Mundartkünstler Charly Weibel aus Reilingen eröffnet. Der Reilinger hatte eingängige Melodien mit humorigen Texten in seinem breitgefächerten Repertoire. Songs, wie Geelariewesalohd, der Hit des Abends beim Publikum, Fa uff Afrigo oder Houchdeitsch meschd dick. Fa Reigeplaggde war ein Highlight, ebenso die Lieder Isch werr niemohls Eskimo und Uffem Friedhouf als Zugabe. Da bebte das Gemeindezentrum vor Lachen der begeisterten Zuhörer. Die Festgäste waren bei Weibels Auftritt aus dem Häuschen und sangen die Refrains fleißig mit.

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Den Abschluss des Festabends bildete der Reilinger Künstler Uwe Amann. Mit seinem magischen Entertainment verzauberte er den Saal. Einige Gäste bat er auf die Bühne und ließ sie mit offenen Mund und erstauntem Gesichtsausdruck zurück. Zauberhaft und dennoch lustig war seine bayrische Mentalmaschinerie (Filzhut und mechanischer Rührbesen). Für großes Staunen sorgte seine Zauberei mit einem weißen Strick. Zerschnitten und im nächsten Moment wieder ein Ganzes. Wie geht sowas?? Die staunenden Mitzauberer erhielten das Seil als Erinnerung. Beim Fallbeil mit Gurken steckte eine Frau ihre Hand in eine Guillotine – die Hand blieb dran, die Gurke darunter wurde in zwei Teile gehackt. Das war ein kleiner Schockmoment für das Publikum. Die Verblüffung war jedoch sehr groß. Uwe Amann erhielt für seine Einlage den verdienten Beifall der Gäste. Diese feierten 50 Jahre Ski-club Hockenheim mit einem bunten Mix  aus Ansprachen, Ehrungen, Unterhaltung und Geselligkeit.

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Für den Nachhauseweg erhielt jeder Gast die eigens für das Jubiläum gefertigte Festschrift. Diese beinhaltet die Geschichte des Vereins und zeigt anschaulich die Aktivitäten der letzten 50 Jahre bzw. Vereinsereignisse rund um den Ski-Club.

Der Ski-Club Hockenheim lud auch dieses Jahr wieder in die Kletterhalle nach Bensheim ein. Im Rahmen des städtischen Kinderferienprogramms durften 38 kleine Kletterer aus Hockenheim die Welt des Bouldern und der Seilgärten erleben. In Kleingruppen führten die Trainer der Kletterhalle die Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren an die Grundregeln des Kletterns heran. Sicherheit geht vor Spaß, das wurde den Teilnehmern schnell klar. Das Personal ging an der Zielgruppe orientiert an die Sache heran und erläuterte in geschulter Manier, wie Klettern richtig geht und der Spaß dabei dennoch nicht zu kurz kommt. Nach den folgenden Start-up Teamaufgaben durften die Teilnehmer in die Sicherheitsgurte und ran an die Wände.

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In der Halle waren es die bis zu 15 Meter hohen Kletterwände, die allen Respekt zollten. Ein wichtiger Aspekt ist die gegenseitige Sicherung und die daraus gewonnene Erkenntnis, für andere Verantwortung zu übernehmen. Am meisten „gefürchtet“ war der so genannte Sprung-Pfahl. Es galt einen speziellen Baumstamm zu erklimmen und in zehn Metern Höhe auf einer kleinen Plattform aufrecht zu stehen. Der abschließende Sprung ins Sicherungsseil kostete Mut und Überwindung. Mit stolz geschwellter Brust erzählte man sich von diesem Abenteuer, bevor es danach in Richtung „Flying Fox“ ging. Dort durften die Ferienkinder 100 Meter weit aus 15 Metern Höhe gen Boden rutschen. Doppelte Hakensysteme, die ein ungesichertes Vorgehen unmöglich machen, ließen die Kletterkünstler relativ frei agieren. Freudenschreie erfüllten die Luft, als es in flottem Tempo über die Köpfe der anderen hinweg in Richtung Erde ging.

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In der Pause gab es durch den Ski-Club gesponserte Laugenstangen, um den Energiehaushalt für die nächste Tour sicherzustellen. Die Betreuer des Vereins unterstützen hier und da mit helfenden Händen beim Abkoppeln bzw. Einhängen in die Sicherungsstahlseile, wo es eben erforderlich wurde. Die Kinder hatten sichtbare Freude bei dieser besonderen Art der Bewegung. Selbst das Wetter begünstigte die Aktionen, bei angenehmen Temperaturen und leichtem Wind konnten die Kletterkünstler hitzefrei die HIGH-MOVES Kletterevents erleben.

 

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Am Ende der Veranstaltung durften sich die Kinder mit Eis belohnen und strahlten auf der Heimfahrt mit der Sonne um die Wette.

 

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Der Ski-Club Hockenheim setzte seine Reihe erfolgreicher Festivitäten fort, als er zu seinem dritten Frühschoppen auf sein Vereinsgelände im Altwingertweg einlud.

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Kein Wunder, hatte man im Jubiläumsjahr seines 50jährigen Bestehens wiederum Olli Roth & Friends gewinnen können. Dessen Fangemeinde ist überregional, aber auch die vielen Vereinsmitglieder waren sich des musikalischen Leckerbissens bewusst, der hier auf der Bühne stand. Entsprechend war der Zulauf trotz starker Konkurrenz durch andere Vereinsaktivitäten in Hockenheim. Der erste Vorsitzende des Vereins, Andreas Simon, stellte fest, dass alle Sitzplätze bereits vor Beginn des Konzerts belegt waren. Als Olli Roth die Gitarre in die Hand nahm und ihr die ersten Akkorde entlockte, lebte er sein Motto: ”Let the music do the talking!” Die Gitarre und seine Stimme sind sein unverkennbares Markenzeichen. Hauptsache, es ist ”Handmade Music” ohne allzu viel technischen Schnick-Schnack. Mit über 200 Gigs im Jahr ist Olli Roth mit seiner Band einer der meistgebuchten Sänger in Europa. Er stand schon mit Musikgrößen wie Bobby Kimball (TOTO) und Chris Norman (SMOKIE) zusammen auf einer Bühne und spielte große Festivals mit Uriah Heep, Roger Chapman und Manfred Manns Earthband. Die Spielfreude, mit der er Coverversionen zum eigenen Song werden ließ, verursachte beim zahlreichen Publikum eine musikalische Gänsehaut. Olli schaffte es mit seiner Hingabe, die Gäste von Anfang an in seinen Bann zu ziehen. Ein festes Songbook schien er nicht zu benötigen, denn er spielte auf Zuruf, Vorschlag seiner Bandmitglieder oder eben nach eigenem Gusto. Bei Musiktitel, wie „All right now“, „Sweet home Alabama“ oder „Purple Rain“ sangen und klatschten die Gäste begeistert mit. Natürlich durften Rockklassiker wie „Papa was a rolling stone“ und „How, how, how“ von ZZ Top nicht fehlen. Olli Roth wäre nicht er, hätte er nicht mit ruhigeren Tönen („Free Fallin“) oder Herzstücke der Latin Music („Demasiado corazon“) sein Repertoire ergänzt.

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Die Gäste dankten es ihm mit großer Aufmerksamkeit und begeistertem Applaus. In den Pausen erfrischten sich die Gäste mit Gekühltem im Glas und genossen unter anderem leckere Weißwürste mit ofenfrischen Brezeln.

 

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Alles in allem ein gelungener Frühschoppen, selbst das Wetter konnte man sich nicht besser wünschen.

 

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Berge und Seen sind normal das Ideallandschaftsbild der Wanderer. Dass diese auch die Traumkulisse für Radler darstellen können, erfuhr die Radsportgruppe des Skiclubs bei ihrer diesjährigen Radfreizeit in den bayerischen Alpen, die von Wanderwart Walter Köhler geplant und durchgeführt wurde.

Der Tegernsee und Schliersee bildeten den Mittelpunkt dieser sportlichen Rad-Etappen. Noch am Anreisetag wurde zum Auftakt und „Aufwärmen“ eine Umrundung des Tegernsees unternommen. Die fünfzehnköpfige Radlergruppe wurde auf überwiegend ebenen Uferwegen durch Bad Wiessee, Rottach-Egern und den Ort  Tegernsee geführt, auf denen malerische Blicke über den See und auf das Gebirgspanorama ermöglicht wurden. Anstrengender wurde der nächste Tag – entlang der Weissach wurde Wild Bad Kreuth angesteuert und danach auf oft üblen Schotterwegen der Achenpass und der Sylvenstein-Stausee erreicht. Durch das Isartal über Lengries und Bad Tölz, mit seinen schönen Fassadenmalereien an den Giebelhäusern der Marktstraße, waren die Radwege gut ausgebaut und weitestgehend eben. Nach 90 Kilometer und 800 Höhenmeter wurde wieder der Startpunkt erreicht. Das bisherige sommerliche Wetter änderte sich - es gab einen Mix aus Sonne und Wolken und die Temperaturen gingen zurück. Einerseits nicht schlecht für die bevorstehende Radbergtour zum Spitzingsee. Konstant mit zehn bis zwölf Prozent Steigung zog sich der Fahrweg durch das Rottach-Tal bis zur Valepphütte hinauf. Oben angekommen öffnete sich eine Landschaft wie im Bilderbuch – Almen mit alten Holzhütten und im Hintergrund die Gipfel des Mangfallgebirges entschädigte für die Anstrengung. Schluchtähnliche Täler mit senkrechten Felswänden und rauschenden Gebirgsbächen rundeten diese romantischen Eindrücke ab. Nach einer Kaffee-Pause am Schliersee ging es auf dem Weg zurück zum Tegernsee noch einmal richtig zur Sache. Viele kurze Anstiege mit bis zu 24 Prozent Steigung und Schotterwegen zehrte nach 60 Kilometer und 950 Höhenmeter ordentlich an den Kräften. Das Wetter verschlechterte sich zusehens und am nächsten Tag regnete es in Strömen, so dass die letzte Tour nach Bayrischzell nicht durchgeführt werden konnte. Es wurde ein Alternativ-Programm gestartet, denn im Hotel hielt es niemand zurück. Ein Teil der Gruppe fuhr mit dem Auto nach Bayrischzell und eine andere besuchte das Freilichtmuseum des Skirennläufers Markus Wasmeier bei Schliersee. Das Museum zeigte historische Gebäude des bayerischen Oberlandes und stellte alte Handwerkskunst anschaulich vor.

Erstaunlich war, dass es bei den Radtouren zu keinerlei Ausfällen kam. Jeder Radler hielt durch, auch wenn`s manchmal schwer fiel und auch bei den Rädern gab es trotz der enormen Belastung keine Pannen. Erleichternd war, dass die Touren immer vom gleichen Hotel in Bad Wiessee aus gestartet wurden und somit kein  Gepäck mitgeführt werden musste.

WK

 

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Von den Geistern vom Mummelsee hat man schon eher etwas gehört – aber was ist mit der Hex von Dasenstein? Ist sie eine Legende, ein Weinanbaugebiet oder beides? Darüber erfuhr die 16-köpfige Wandergruppe des Skiclubs bei ihrer „Sagenhaften Wanderung“ rund um Kappelrodeck auf originelle Weise etwas aus der Sagenwelt im Achertal.

Gezittert haben die Wanderer schon, denn am ersten Tag dieses verlängerten Wochenendes, das auf der skiclubeigenen Hoggemer Hütt in Seebach verbracht wurde, hat es in Strömen geregnet und manch einer hatte durchnässte Stiefel. Jedoch Wanderwart Walter Köhler, der diese Wanderfreizeit mit seiner Frau Rosemarie geplant und organisiert hatte, war zuversichtlich und hoffte, dass sich die Schönwetterserie der letzten Jahre fortsetzten möge. Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Frühlingstemperaturen wurde am nächsten Morgen zum „Aufwärmen“ noch eine kleine Rundwanderung vom Seibelseckle über den Mummelsee auf die Hornisgrinde unternommen, um dann am Spätnachmittag in Kappelrodeck die sagenhafte Wanderung zu starten. Nach einem Sektempfang ging es unter Führung einer in Achertaler Tracht gekleideten Winzerin zunächst zum Schloss Rodeck hinauf. Hier liegt der Ursprung der Legende von der Hex von Dasenstein. Das junge Burgfräulein verliebte sich in einen nicht standesgemäßen Bauernjungen und wurde daraufhin von ihrem Vater von der Burg verstoßen. Seit dieser Zeit hauste sie in einer Höhle am Dasenstein und trieb des Nachts ihr Unwesen. Auch die Wandergruppe hat das in langem Gewand gekleidete Fräulein gesehen, als sie unter lautem Schreien an der Gruppe vorbeilief. Bergauf und bergab ging es zu abgelegenen Berghöfen, an denen die Wanderer mit belegten Broten, Wein und Schnaps sich stärken konnten. Ein stimmungsvoller Sonnenuntergang mit Blick auf die Rheinebene leitete die gruselige Phase ein. Bei Dunkelheit huschte plötzlich aus einem Weinberg die Hexe heraus und versuchte ihr einsames Leben durch die Entführung eines Mannes zu bereichern. Der Legende nach hat die Hex am Dasenstein Weinreben gepflanzt, so dass dann in jüngster Zeit die Kappeler diese Weinlage und den Wein „Hex von Dasenstein“ genannt haben. Erst nach Mitternacht traf die Wandergruppe wieder in der Hoggemer Hütt ein und waren von diesem abwechslungsreichen und informativen Tag begeistert.

Das sonnige Frühlingswetter setzte sich auch am nächsten Tag fort und lud zu einer tollen Wanderung in die Weinlandschaft zwischen Sasbachwalden und Lauf ein. Auf einem Panoramaweg erblickte man die lieblichen Ausläufer des Schwarzwaldes im Wechselspiel zwischen Streuobstwiesen, Weinbergen und kleinen bäuerlich geprägten Ortschaften. Leider schlug das Wetter am letzten Tag um - Wolken bis ins Tal und Dauerregen trug zum Entschluss bei, vorzeitig nach Hause zu fahren. Getrübt hat der Regen die Stimmung der Wandergruppe nicht, da die zwei Sonnentage, die landschaftliche Schönheit, das Erlebte und der kulinarische Genuss überwogen.

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