Viel Spaß hatten vierzig Kinder im Rahmen des Hockenheimer Kinderferienprogramms mit dem Angebot unseres Vereins, der Einladung in den Kletterwald nach Speyer. Das Wetter hätte nicht passender sein können, um die Expedition in die Kletterparcours zu starten. In vier Gruppen eingeteilt, durften die Jungen und Mädchen erst nach gewissenhafter Einweisung und Anlegen der Beckengurte durch die Instruktoren des Klettercamps auf die Baumpfade. Diese hatten nach Schwierigkeitsstufen eingeteilt, jeder für sich seine Spezialitäten und Kniffe. Das Angebot der Kletterpfade war für jede Altersstufe und ihrem individuellem Können passend – die Kinder waren somit in ihrem Geschick gefordert, aber nie über ihre Grenzen hinaus.
An manchen Seilen hingen wackelnde Hölzer, die man überschreiten musste oder Gummibänder, die wirklich heftig schwangen. Bei anderen Attraktionen durften die Kids mit einem echten Snowboard fahren, das war echtes Wintersportfeeling. Am meisten Spaß bereiteten die vielen kleinen und großen Seilbahnen. An diesen schwebten die Kids wie von Geisterhand von Baum zu Baum. Ein spezielles Gurtsystem mit Sicherungshaken sicherten die Teilnehmer gegen Absturz aus dem Parcours. Und so „mutierten“ die Hockenheimer immer mehr zu Waldbewohner, ab und zu war sogar ein Tarzanschrei zu hören. Dies insbesondere an der einer Stelle, wo man sich mehr oder weniger frei schwebend auf ein riesiges Spinnennetz zu bewegte und durch einen beherzten Sprung darin Halt finden musste.
Je länger die Kletterei ging, desto geübter und mutiger wurden die Teilnehmer. Unsere Betreuer Jürgen Völker, Patrick Auerbach, Patrick Götzmann, der neue Skiclub-Jugendwart Kevin Solert sowie Rolf Baumann waren ständig zugegen, um über die Sicherheit der Baumwandler zu wachen. Wie immer, verging die Zeit viel zu schnell, doch auf die Kletterer wartete noch eine schmackhafte Überraschung. Im Vereinsheim des Ski-Club hatten Skischulleiter Winfried Kienzler, Hedwig Kienzler sowie Wilhelm und Brigitte Sturm leckere Hamburger mit frischen Zutaten in liebevoller „Handarbeit“ für die vielen hungrigen Mäuler parat. Das Angebot fand reißenden Absatz, nach so viel Aktion im Wald kam das Essen gerade recht. Die Hamburger schmeckten echt lecker und manch einer der größeren Teilnehmer griff drei Mal zu. In kühlendem Schatten war aber nur kurz Pause angesagt. Schon lockten kurzweilige Mannschaftsspiele, um die Wartezeit bis zur Abholung durch die Eltern zu verkürzen.
Alle hatten ihren Spaß – eine tolle Veranstaltung für die vielen Kids und für den Verein, der sich damit im jährlichen Sommerferienprogramm der Stadt Hockenheim gelungen zur Verfügung gestellt hat.

 

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Flandern mit dem Rad zu entdecken ist ein Leckerbissen der besonderen Art. Wie Perlen an einer Kette reihen sich sowohl die landschaftlichen als auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten und davon sind die historischen Altstädte von Brügge, Gent und Antwerpen die Königsperlen.

Der organisatorische und planerische war für mich enorm – 320 E-Mails gingen hin und her bis dieVlaanderen Fietsroute“, wie die Belgier ihre Flandern-Radroute nennen, standaber der Aufwand hatte sich gelohnt.

 

Der Auftakt für die 15-köpfige Radlergruppe war in Kortrijk nicht so berauschend, denn nach einer kurzen Stadtbesichtigung setzte leichter Nieselregen ein und als Zugabe wehte ein kräftiger Gegenwind. Am späten Nachmittag erhellte sich der Himmel sowie die Gemüter und das Wetter blieb über die gesamte Radtour trocken. Auf der Etappe nach Westende an der Nordsee mussten die Radler noch weiterhin mit Gegenwind kämpfen. Fast 25 Kilometer radelte nun die Gruppe am Nordseestrand, meist auf den Uferpromenaden über Ostende nach Blankenberge. Die Bausünden dieser Region waren schockierend, denn Hotel-Hochhäusern mit monotonen Fassaden standen hier soweit das Auge reichte.

Landeinwärts, weg vom touristischen Ambiete der Küstenregion, änderte sich das Landschaftsbild. Entlang von Kanälen verlief der Radweg, oftmals von schattigen Bäumen gesäumt, vorbei an saftigen Weiden oder durch schmucke Städtchen. Es wurde das malerische Zentrum der alten Hansestadt Brügge erreicht, das einen Charme besitzt, der seinesgleichen sucht. Die lieblich mittelalterliche Altstadt wird von zahlreichen Kanälen durchzogen, auf denen die Gruppe bei einer Grachtenfahrt mit dem Boot, die bedeutensten Sehenswürdigkeiten und schönsten Fotomotive kennen lernte. Das Fassaden-Ensemble am Markt, mit seinen reich verzierten Backsteinhäusern und dem kunstvoll gotischen Rathaus rundete den Gesamteindruck harmonisch ab.

Die Tagesetappe nach Gent entlang dem Verbindungs-Kanal wurde bewusst kurz gehalten, denn Gent sollte durch eine Stadt-Führung genauer erkundet werden. Jahrhunderte alte Gebäude, Türme und Befestigungsanlagen säumen die Promenaden der Schelde und Leie oder liegen verstreut im alten Stadtkern. Nahezu alle Epochen und Stilrichtungen haben ihre Spuren in der Architektur der Stadt hinterlassen.

Die Radfahrer scheinen in Belgien einen hohen Stellenwert zu haben. Wo immer auch die Gruppe eine Straße queren wollten, haben die Autofahrer ohne Aufforderung angehalten und ließen die Radler geduldig passieren. Überhaupt waren die Menschen, insbesondere in den vorgebuchten Hotels oder in den Restaurants, freundlich und entgegenkommend.

Entlang der Schelde, die sich von Gent bis nach Antwerpen in vielen Bögen schlängelt, wurde nach 100 Kilometer bei schwülwarmer Witterung aber moderatem Tempo, die zweitgrößte Hafenstadt Europas erreicht. Hier wurde zweimal übernachtet und zwar in dem historischen Gemäuer eines ehemaligen Klosters, das zu einem tollen Hotel umgebaut wurdeein ruhiges und grünes Kleinod mitten im historischen Altstadtbereich. Der folgende Tag stand ganz im Zeichen von Besichtigungen und zwar ohne Räder. Ein sachkundiger Stadtführer zeigte und erklärte unter anderem denFußgängernden einmaligen Marktplatz, der durch gotische Gildehäuser und dem alten Rathaus hervorstach. Auf eigene Faust wurde die bekannte und noble Einkaufsstraße Meir sowie das Diamantenviertel aufgesucht.

Nicht fehlen durfte natürlich eine Hafenrundfahrt mit einem Ausflugsschiff. Über 50 Kilometer schipperte die Gruppe an verschiedenen Kaianlagen vorbei bis fast das Schelde-Delta an der holländischen Grenze erreicht war. Riesige Containerschiffe, monströse Entladekrane, bewegliche Wippbrücken, Trockendocks und Industrieanlagen gestalteten das Bild. Auf dem Rückweg zum Hotel konnte die Gruppe noch vom Dach des modernen 12-geschossigen MAS-Museums eine letzte beeindruckenden Silhouette von Antwerpen genießen.

 

Eine Kultur-Radtour ging zu Ende – geblieben sind Eindrücke, die an Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten war. Aber auch die neue Erfahrung, dass nicht das Radfahren an erster Stelle stand, sondern die ausgewogene Kombination von kulturellem und sportlichem Erleben, wird in langer Erinnerung bleiben.

 

Euer Wanderwart

Walter

 

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Text zu Foto:

Stadtbesichtigung in Gent

 

 

Zur Halbzeitpause kann sich unser Team an der Tabellenspitze mit festsetzen. Mit 4 anderen Mannschaften liegen wir auf Rang 1 mit 5:2 Punkten. Lediglich das schlechtere Einzelpunkte-Verhältnis trennt uns von der absoluten Spitze. Nach einer guten Saisonvorbereitung mussten wir uns auf fremden Platz lediglich den starken Malschern und der 1. Mannschaft aus Oberhausen knapp geschlagen geben.

 

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Über den weiteren Saisonverlauf kann sich jeder unter www.petanque-bw.de informieren.

Vorschau auf unsere Heimspiele:

Das nächste Heimspiel ist das freundschaftliche Derby gegen den HSV Hockenheim. Wegen des Länderspiels DE-NL beginnen wir um 18:30 Uhr.
Ansonsten finden die verbleibenden Heimspiele immer mittwochs ab 19:00 Uhr auf unserem Vereinsgelände statt:

13.06. HSV Hockenheim
27.06. TV Oberhausen 1
11.07. BF Malsch
12.09. FV Ubstadt

Wer uns in der heißen Rückrunde „live“ erleben möchte, der ist uns herzlich willkommen.

… und 5. Platz beim Wieslocher 6-têtes

Für diese Veranstaltung wird immer der beste Name ausgezeichnet. Unter dem Mannschaftsnamen „Die Gondelbouler“ nahmen wir im April beim „6-têtes“ in Wiesloch teil. Der Modus bei diesem attraktiven Turnier unterscheidet sich von anderen dadurch, dass jeder der sechs Spieler mindestens ein tête, zwei Doublettes und drei Triplettes spielt. Das bedeutet höchste Konzentration über ca. acht Stunden Spielzeit. Für die gute und harmonische Mannschaftsleistung belohnten wir uns bei einem Teilnehmerfeld von 28 Mannschaften mit dem 5. Platz. Das macht uns besonders stolz, da wir auch gegen Bundes- und Regionalligaspieler antraten.

 

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Eine Schneewanderung im Mai und das bei sommerlichen Temperaturen erlebt man im Schwarzwald nicht häufig. Der wettermäßige Kontrast hätte für die 14-köpfige Wandergruppe des Skiclubs bei der diesjährigen Freizeit auf der vereinseigenen Hoggemer Hütt in Seebach nicht größer sein können.

Wanderwart Walter Köhler und dessen Frau Rosemarie organisierten diese viertägige Wanderfreizeit nun schon das zweite Jahr in Folge und ließen sich diesesmal etwas besonderes einfallen. In der stilgerecht renovierten Vollmersmühle im Ortsteil Grimmerswald erlebte die Gruppe einen Brauchtumsabend, bei dem viel über diese alte Mühle und das Müllerhandwerk zu erfahren war. Wie Butter entsteht, ein Faden am Spinnrad gesponnen wird oder auch Kien-Späne aus einem Holzbrett gehobelt werden, wurde nicht nur gezeigt, sondern man durfte auch selbst Hand anlegen. Ein zünftiges Vesper mit Most und musikalischer Begleitung eines Ziehharmonikaspielers rundete das romantische Ambiente stimmungsvoll ab.

Die Kaltfront der Vortage verwandelte die Hochlagen des Schwaldwaldes in eine Winterlandschaft mit bis zu 15 Zentimeter Neuschnee. Die Rundwanderung auf dem Schliffkopf war schon sehr beschwerlich, da der Schnee durch die kräftigen Sonnenstrahlen bald zu einem Wasser-Matschgemisch wurde, das so manchen Wanderstiefel durchnässte.
Frühling mit Blüten und saftigem Grün war in tieferen Lagen zu genießen. Eine Weinbergwanderung oberhalb von Waldulm, bot herrliche Weitblicke in die Rheinebene und über die liebliche Rebenlandschaft. Nicht fehlen durfte der Aufstieg durch die Edelfrauengrabwasserfälle, die mit ihren vielen kleinen und größeren Kaskaden sowie dem urwaldähnlichen Bewuchs einen wildromantischen Eindruck vermittelte.
Die Selbstverpflegung auf der Hoggemer Hütt funktionierte bestens – jeder half mit, so dass das Grillen und der Bayrische Abend mit Weißwürste und echtem bayrischen Bier ein kullinarischer Genuss war.

Diese Wanderfreizeit war schon eine runde Sache. Die vielen Natureindrücke aber auch die gute Stimmung in der Gruppe ließen den Alltag schnell vergessen und wird wohl den Teilnehmern in positiver Erinnerung bleiben.

 

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Boule: 1. Tête-Clubmeister steht fest

 

Die Tête-Clubmeister 2011 ist abgeschlossen und mit BernhardBernieHörner, hat sich einer der Favoriten durchgesetzt. Nach 9 Spielrunden hat er als einziger Teilnehmer nur eine Niederlage hinnehmen müssen. Harald Kimling, Stjepan Pasaric und Petra Kammer folgten auf den nächsten Plätzen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch. Bei unserer Clubmeisterschaft 2012 darfBernieseinen Titel verteidigen.

 

 

und Start der Hardtliga 2012

 

Seit Mitte Januar bereiten wir uns in Sondertrainingseinheiten für die nächste Hardtliga-Saison vor. Montags staunte die Gymnastikgruppe vor ihrem Trainingsbeginn nicht schlecht, als bei Schnee und Minustemperaturen die Bouler ihre Lege- und Schussübungen in einem Parcours auf den beiden Boulebahnen machten.

Am 14. März beginnt für uns die Vorrunde und das gleich mit einem Lokalderby. Um 19.00 Uhr treten wir auf dem HSV-Gelände gegen das Newcomer-Team des HSV an. Über zahlreiche Fans würden wir uns sehr freuen. Denn wie beim Fußball sind auch bei diesem Sport die Zuschauer der „12. Mann“.

Wie bei jeder Begegnung werden an diesen Mittwochabend erst die Triplettes (3:3) gespielt. Nach einer kurzen Pause geht es dann gleich mit den Doublettes (2:2) weiter. Wer nach den fünf Spielen als Tagessieger hervorgeht, wird mit einem wichtigen Punkt für einen guten Tabellenplatz belohnt.

Um den Meistertitel kämpfen auch noch die Boule-Teams vom TV Oberhausen 1 und 2, BC Bruchsal, BF Malsch, FV Ubstadt und TSV Wiesental. Wie im letzten Jahr qualifiziert sich der Sieger für die Teilnahme an der Champions League. Über den aktuellen Tabellenstand unsererStaffel Nordkann sich jeder unter http://www.petanque-bw.de informieren.

 

Vorschau auf unsere Heimspiele:

Die Termine für unsere Heimspiele finden auch dieses Jahr immer mittwochs, ab 19:00 Uhr auf unserem Vereinsgelände stattübrigens bei jedem Wetter:

 

  • 21.03. TV Oberhausen 2

  • 18.04. TSV Wiesental

  • 09.05. BC Bruchsal

  • 13.06. HSV Hockenheim

  • 27.06. TV Oberhausen 1

 

Wer einen Wettkampf einmalliveerleben möchte, der ist als Zuschauer herzlich willkommen.

 

Allez les boules

Thomas Kammer

 

 

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Bild: der 1. Clubmeister Bernie (rechts) und Stjepan nach ihrem spannenden Duell um die Tabellenspitze